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Christoph Sieber

"Ich bin studierter Pantomime". So können sich nicht viele Leute auf einer Party vorstellen. Christoph Sieber kann das.
Nach Schulaufführungen und einer Tournee mit dem Straßenzirkus "Lila Karotte" beginnt Sieber 1991 das Schauspiel- und Pantomimestudium an der Folkwanghochschule in Essen. Seine Aufnahmeprüfung bestand er mit viel Glück: Ein Mitbewerber zeigte ihm in einer Jugendherberge dem damals 21-jährigen und vollkommen Ahnungslosen die ersten Kunstkniffe. Ironie des Schicksals: Sieber bestand die Aufnahmeprüfung, sein Mitbewerber erhielt eine Absage. Er stellte aber schnell fest, dass Schweigen nicht sein Ding ist und so entwickelte er sich immer mehr zu dem Kabarettisten, der er heute ist. Sein Abschlussprogramm "Abgeschminkt" an der Hochschule wurde mit dem Baden-Würtembergischen Kleinkunstpreis ausgezeichnet.

Die folgenden Jahre arbeitete er als Pantomime, Schauspieler, Zircusclown und Feuerschlucker, bis ihm 2002 der Durchbruch gelang. Rudi Carell holt ihn in seine Sendung "7Tage-7Köpfe". Seit dem tourte der Kleinkünstler mit seinen Programmen "Sie haben mich verdient" und "Das gönn` ich Euch" durch die Lande. Mit seinem aktuellen Programm "Alles ist nie genug" verschlägt es ihn sogar in die Niederlande.
Dieses Programm ist auch seit Kurzem auf DVD erhältlich. Im Theater am Ring in Villingen wurde ein Livemitschnitt angefertigt. 110 Minuten Christoph Sieber vom Feinsten! Die DVD enthält auch eine umfangreiche Sektion mit Bonusmaterial. Alle Programme des Kleinkünstlers sind auch auf CD erhältlich.
Auf der Homepage des Wahl-Kölners sind 17 Auszeichnungen gelistet - wenn man die Ehrenurkunde für die Bundesjugendspiele 1979 mitzählt. Die Liste reicht dabei vom Centro Comedy Star über den Thüringer Kleinkunstpreis bis zum Bayerischen Kabarettpreis 2012. Doch Sieber ist nicht nur auf der Bühne fit - er macht auch im Fernsehen eine gute Figur.

Er folgte schon Mathias Richlings Ruf in den "Satire Gipfel", war bei Ottfried Fischer in "Ottis Schlachthof" oder in "Neues aus der Anstalt". Seit Oktober 2010 moderiert er einmal im Monat im SWR die Sendung "Spätschicht". Dabei hat er so illustre Gäste wie Bodo Bach, Johann König, Martina Schwarzmann oder Django Asül, denen er alle die "gefürchteten fünf Fragen" stellt.