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Kabarettist Kassel

Kassel ist eine Stadt der großen Gegensätze. Als Ausgleich für die im Krieg verlorene historische Bausubstanz kann sie mit der regelmäßig ausgetragenen Documenta aufwarten, der renommierten Weltkunstausstellung, die alle fünf Jahre Kunstinteressierte und Künstler von Weltruf in Scharen in die hessische Stadt lockt. Der futuristische ICE-Bahnhof der Stadt zeigt, welche mutigen architektonischen Highlights in Kassel gesetzt wurden.

Das historische Friedericianum gehört zu den Hauptausstellungsorten während der Documenta. In der fünfjährigen Ausstellungspause wird das Gebäude für Konzerte und andere Kulturveranstaltungen genutzt und geschätzt. Auch für ein anspruchsvolles politisches oder gesellschaftskritisches Kabarett würden die ehrwürdigen Gemäuer einen passenden Rahmen abgeben. Die weltbedeutende Kunstausstellung und die Höhepunkte im Bereich der Kunst im öffentlichen Raum sowie der Architektur in Kassel bieten viel Stoff für ein politisches oder sozialkritisches Kabarett. Jeder Kabarettist nimmt gern Politiker, die auf Grund ihrer herausragenden Position im Rampenlicht stehen, aufs Korn. Der ehemalige Bundesfinanzminister, Hans Eichel, der viele Jahre lang als Oberbürgermeister von Kassel amtierte, ist durch seine mehr oder weniger glückliche Zeit als Bundesminister ein ideales Objekt für eine politische Satire in einer Kabarett-Vorstellung.

Mit der Stadthalle, dem Kulturbahnhof, der Kulturfabrik Salzmann und dem Kulturhaus Dock 4 stehen in Kassel weitere traditionelle kleinere Bühnen zur Verfügung, auf der ein Kabarettist sein Publikum finden und in seinen Bann ziehen kann. In den meisten Stadtteilen bieten Bürgerhäuser Veranstaltungsraum an, um kleinere kulturelle Veranstaltungen für die Bürger aus dem Kiez zu machen. Auch die zahlreichen Clubs der Stadt, die aus der Studentenszene der Universitätsstadt hervorgegangen sind, bieten einem Kabarettisten die Möglichkeit, sich direkt mit seinem Publikum auseinanderzusetzen.

Kabarettist Kassel